Geschützte Ringelnatter im Blumenkasten

Ringelnattern stehen unter Naturschutz

Sonnenhungrige Ringelnatter

Sonnenhungrige Ringelnatter

Die sonnenhungrige Ringelnatter im Blumenkasten

Im Revier Rutenmühle bewohnt der Jagdpächter Götz von Förster mit seiner Familie das von ihnen liebevoll restaurierte, historische Mühlengebäude. Unter allen Fenstern sind Blumenkästen angebracht, in denen derzeit rosafarbene Hängegeranien blühen. Ein Blumenkasten über dem Mühlengrund hat nicht zum ersten Mal einen ungewöhnlichen Bewohner. Hier liegt bei warmem Wetter regelmäßig eine Ringelnatter um sich zu sonnen.

Die unter Naturschutz stehende Ringelnatter wurde in früheren Zeiten nicht grundlos auch als "Hausschlange" bezeichnet. Heute sind die tagaktiven Nattern selten geworden und nur noch in biotopischen Lebensräumen anzutreffen, wie sie in Rutenmühle gegeben sind. Ringelnattern sind besonders geschützt und dürfen nicht belästigt, gefangen oder gar getötet werden. Der alte Mühlenteich in Rutenmühle und die großen, teils sehr naturnahen Fischteiche sowie verlandete alte Teichbecken und Auwald-Zonen bieten Ringelnattern und ihren Beutetieren ideale Lebensgrundlagen.

Familie von Förster hat sich mit "ihrer" Hausschlange arrangiert. Das Fenster bleibt aber geschlossen, während die Ringelnatter Sonne tankt - bei einem Vorfall im vergangenen Jahr war die Schlange vor Schreck ins Haus gesprungen, als es geöffnet wurde. Die Hausherrin ergriff damals mit einem Tuch beherzt die Natter um sie wieder ins Freie zu befördern.

Mehr Informationen über diese interessante Tierart bietet die Wikipedia.

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